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Vor kurzem stellte mir jemand eine sehr interessante Frage, die ich bis heute noch nicht wirklich beantworten kann.
“Was ist eigentlich los in deinem Leben?”
Zu viel für mich, zu wenig für mich - Chaos, Kampf, Freude - alles gleichzeitig und stetig, ich fühle mich wie in einem Wirbelsturm der mich immer wieder mitreißt und fallen lässt.
So viele Möglichkeiten so viele Türen, am Ende schließen sie sich alle. Sei es meinem eigenen Unvermögen oder einfach nur aus der Tatsache heraus, dass ich immernoch nicht wieder zurückgefunden habe.
Ich rede viel davon wie ich glaube meinem Herzen zu folgen, ich bemühe micht stetig - doch dabei vergesse ich oft die Notwendigen Schritte.
Ich suche nicht mehr nach diesem verrückten Ding namens Liebe, ich suche nicht mehr nach mehr Glück. Oft lebe ich nur in den Tag, lasse mich fallen konzentriere mich auf meine Arbeit und auf meine Freunde.
Doch ist das wirklich?
Ist all das wirklich sinnvoll solange ich weiß da ist niemand…?
Ich schließe meine Augen und sehe das Bild des bei Nacht durch den Regen laufenden Fremden. Nur das ich der Fremde geworden bin. Die Melancholie des Bildes gefällt mir und erschlägt mich zugleich.
Zeit, kommt Zeit kommt Rat - doch worauf lohnt sich das warten?
Wo ist Sie?
Wer ist Sie?
Wann finde ich dich?
Oder werde ich immer der Fremde bleiben?
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